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Lyrics by Leberecht Dreves, 1840
From the collection "Frühling, Wald und Wanderschaft"

lyrics

Wird mich getödtet haben
Die Welt mit ihrem Leid,
Soll man mich hier begraben
Tief in die Einsamkeit.
Zieht dann auf seiner Reise
Der Lenz durch's weite Land,
Pocht er bei acht ganz leise
An's Grab mit seiner Hand.

Dann steig' ich voll Verlangen
Hervor und blick' umher,
Der Mond ist aufgegangen,
Der kennt mich wohl nicht mehr,
Der Wald nur flüstert leise:
"Den hab' ich schon geseh'n!"
Die Blumen rings im Kreise
Schlaftrunken mich umstehn.

Ich aber seh' mich nieder
Aus einen moosgen Stein
Und singe Frühlingslieder
Grad in die Nacht hinein
Und meine Klänge locken
Die Vöglein all' heran,
Die Rehe, halb erschrocken,
Sehn mich verwundert an.

Und sind dann meine Lieder
Verklungen in der Luft,
Leg' ich mich ruhig wieder
Zurück in meine Gruft,
Zu schlummern unteren Moose,
Bis mich im Jahr darauf
Aufs Neu' der Lenz, der lose,
Pocht von den Todten auf.

credits

from NO RED SEAS VOL I, released March 9, 2012

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Various artists: a benefit compilation for ocean wildlife UK

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